12 Handmade Fashion Fragen an: Fredi von Seemannsgarn

Interview Fredi von Seemansgarn

Ihr Lieben, es gibt wieder eine Runde „12 Handmade Fashion Fragen an“, diesmal mit der lieben Fredi von Seemannsgarn. Ich mag Fredi’s Blog sehr gern, denn sie verbreitet ganz ganz viel gute Nählaune mit jedem Post. Ihre Begeisterung für’s Nähen ist einfach total ansteckend. Außerdem kreiert sie tollste Illustrationen, bei denen mir immer ein Lächeln über’s Gesicht huscht, wenn ich sie sehe. Im April war Fredi unsere 12 Letters of Handmade Fashion Gastgeberin und hat alle Beiträge des Buchstagens Z vorgestellt.

Hach, ich freu‘ mich riesig, dass sie heute da ist und wir ein Bisschen mehr über sie erfahren können:

1. Stell uns Dich und Deinen Blog bitte in 3 Sätzen vor.

Ich bin Fredi, näh- und meerverliebt und verbinde beide Leidenschaften seit 2 1/2 Jahren auf meinem Blog. Dort teile ich meine genähten Outfits und hoffe, andere damit inspirieren zu können. Neben dem Bloggen studiere ich Deutsch als Fremdsprache.

2. Wann hast Du nähen gelernt und von wem?

Ich habe vor etwa 4 Jahren die Nähmaschine meiner Mutter für ein paar kleine selbstgenähte Geschenke ausgeliehen und mir dann ein Jahr später eine eigene Maschine gewünscht. Das meiste habe ich mir selbst beigebracht – learning by doing.

3. Was bedeutet es für Dich, Kleidung selbst zu nähen?

Für mich ist das Nähen das Glücksgefühl, mit meinen eigenen Händen etwas zu kreieren und zwar von Anfang an. Ich mache mir von Schnitt über Stoff bis hin zum Nähen so viele Gedanken um das Kleidungsstück, dass ich es am Ende sehr viel mehr wertschätze. Ich denke, wir sollten lernen, unsere Kleidung mehr wertzuschätzen, egal ob selbstgemacht oder gekauft. Aber das Nähen leistet da eine tolle Möglichkeit, sich mit der eigenen Kleidung auseinanderzusetzen.

4. Wessen Kleiderschrank-Inhalt würdest Du gern mal für eine Woche ausleihen?

Puh, das ist schwierig.. Ich würde aber gerne mal in den Kleiderschrank von Laura von edalindgren.de luken, ich mag ihren Stil unheimlich gerne.

5. Was ist Dein Lieblings Handmade Kleidungsstück und warum?

Mein Wind und Wetter Parka! Nicht nur, dass in dieser Jacke sehr viel Arbeit steckt und ich das Ergebnis so gerne mag, sondern auch, dass ich beim Nähen der Jacke sehr viel gelernt habe. Es hat einfach so viel Spaß gemacht und ich liebe es, die Jacke zu tragen und bin immer ein bisschen stolz.

6. Was hast Du noch nie genäht, aber möchtest es unbedingt einmal tun?

Ganz oben auf der Wunschliste steht derzeit eine Jeansjacke. Ich habe erst kürzlich das erste Mal mit Jeans genäht und möchte das Material noch besser kennenlernen. Außerdem ist meine Jeansjacke kaputt gegangen – der perfekte Zeitpunkt also für eine neue.

7. Wenn Du mal an einem ungewöhnlichen Ort nähen könntest, wo wäre das und warum?

Vielleicht wirkt das jetzt etwas plakativ, aber mir beim Nähen am Nordseestrand die frische Brise um die Nase wehen lassen wäre schon was! Praktisch gesehen würde mir vermutlich alles um die Ohren fliegen – aber die Vorstellung ist trotzdem schön. 😉

8. Mit wem würdest Du gern einmal zusammen nähen?

Mit meiner Oma! Ich habe aus meiner Kindheit schöne Erinnerungen an ihr Nähzimmer und habe ihr immer gerne beim Nähen zugeschaut.

9. Was ist Dein dunkelstes Nähgeheimnis?

Manchmal glaube ich, ich habe eine gespaltene Näh-Persönlichkeit. 😛 Auf der einen Seite bin ich super schluderig, Nahtzugabe immer Pi mal Daumen, Stoffe vorwaschen gibt’s nur selten – auf der anderen kann ich sehr penibel werden, achte auf jeden Stich und trenne auch wieder auf, wenn etwas schief ist. Das zu vereinbaren ist nicht immer einfach 😉

10. Was nähst Du am Liebsten?

Jacken und Hemden/Blusen derzeit. Beides hat für mich genau das richtige Maß an Schwierigkeitslevel und Spaßfaktor.

11. Was hast Du zuletzt genäht?

Einen kuscheligen Hoodie. http://www.seemannsgarn-handmade.de/2016/04/kapuziert-mit-graziara-hoodieliebe.html

12. Hast Du einen besonderen Tipp für Nähanfänger?

Probier dich aus! Als Anfänger tendiert man oft dazu, sich sehr genau an Anleitungen zu halten. Aber man kann nie früh genug anfangen, sich auch mal zu trauen, einen Schnitt abzuwandeln und nach den eigenen Vorstellungen zu verändern. Gerade dadurch lernt man sehr viel!

Vielen Dank für Deine Antworten liebe Fredi!
Falls ihr Fredi gerne online besuchen möchtet, hier ist sie überall zu Hause:
Blog: www.seemannsgarn-handmade.de
Facebook: Seemannsgarn Handmade
Instagram: www.instagram.com/frenaja
Pinterest: www.pinterest.com/fredi

Ihr Lieben, falls ihr „12 Handmade Fashion Fragen an“ noch nicht kennt: In den nächsten Wochen stelle ich euch die tollen Gastgeberinnen unserer Aktion 12 Letters of Handmade Fashion näher vor, indem ich sie bitte, mir 12 Fragen zu beantworten. Ich freu‘ mich jedes Mal über eine neue Runde!

Habt einen wunderbaren Tag!

Liebste Grüße,

Eure Selmin

Rebellion im Nähzimmer – Vive La Nähvolution!

Rebellion im Nähzimmer by Tweed & Greet

Achtung, dieser Post ist nichts für schwache Perfektionistengemüter. Der nachfolgende Inhalt kann verstörtes Kopfschütteln auslösen und ein Sträuben der Nackenhaare verursachen. Ich empfehle, die Laissez-Faire-Brille aufzusetzen und sich einen Toleranztee aufzubrühen. Ein Löffelchen Humor dazu hilft zusätzlich.

Ich bin ein Nährebell. Ich beginne Abnäher an der Spitze. So! Und dabei geht es mir ganz wunderbar! Die Regeln, wie man Abnäher richtig näht, kenne ich. In fünf unterschiedlichen Nähkursen habe ich mir Tipps und Erklärungen geben lassen: „Beginne immer an der breiten Seite und arbeite Dich vor zur Spitze, zum Ende hin schmal zulaufend. Das Ziel ist es, zwei gleich aussehende Abnäher ohne unschöne „Tüten“ zu erhalten. Schon beim Einzeichnen machten sich früher Stressflecken auf meinem Körper breit. Ich schien an einer seltenen Form der Abnäherlegasthenie zu leiden. Nie bekam ich gleichlange Abnäher hin, nicht einmal die hässlichen „Tüten“ waren gleichmäßig. Eine Kursleiterin drückte mir zu allem Überfluss auch noch Reihgarn in die Hand, weil sie der Meinung war, meine Zeichentechnik wäre nicht ausreichend.

Irgendwann hatte ich genug. Ich setzte die Nadel an der Spitze an und trat auf die Pedale. Und ich verriegelte die Anfangsnaht sogar. Whooooms! Was für ein Gefühl! Ich hatte die Gesetze des Nähens gebrochen. Ein Bisschen fühlte ich mich schuldig, vor allem aber auch herrlich frei. Yeah! Von dem Tag an, ging ich Abnäher mit einer völligen Leichtigkeit an und schaffte es plötzlich, sie immer gleich aussehen zu lassen. „Tüten“ gab es auch bei der angewandten Methode nicht. Ich war ein Rebell und ich war happy.

Rebellion im Nähzimmer by Tweed & Greet

Mit wachsender Erfahrung entwickelte ich auch noch ein paar weitere individuelle Lösungen, die mich einfach im Nähflow halten und nicht den Spaß bei der Sache verlieren lassen: Auf Maßtabellen in einem Schnittmuster verlasse ich mich nicht, sondern messe immer direkt am Schnittmuster nach. Danach schneide ich die Schnittteile in meiner Größe direkt vom Bogen aus – ohne sie abzupausen.

Und manchmal, wenn ich ganz verrückt bin, benutze ich keine Vlieseinlage, auch wenn sie laut Anleitung verwendet werden soll. Je nach Stoff entscheide ich, ob ich wirklich welche brauche oder eben nicht.

In meiner Nähmaschine steckt immer noch die Jeansnadel, mit der ich meine Birkin Flares genäht habe. Damit hab‘ ich auch das Maxikleid aus Sweatstoff genäht. Übrigens mit Ober- und Unterfaden in unterschiedlichen Farben, weil ich gerade keinen passenden Unterfaden zur Hand hatte. Lalalalalalaaaa.

Rebellion im Nähzimmer by Tweed & Greet

Ich finde ja, solche kleinen Aufstände haben nicht immer etwas damit zu tun, dass jemand schlampig arbeitet oder zu faul ist. Und auch Letzteres ist doch völlig okay. Wenn ich die Möglichkeit habe, mir Nähvorgänge zu erleichtern, sehe ich keinen Sinn darin, mich strickt an die vorgegebenen Regeln zu halten. Es gibt so viele Methoden, die am Ende zum gleichen Ziel führen. Warum nicht die wählen, die mir einfach am meisten Spaß macht?

Um zu erfahren, wie andere Nähbegeisterte ihre eigenen Lösungen durchziehen und um vorher vorzufühlen, nicht doch die einzige Rebellin in dieser großen weiten Nähwelt zu sein, hab ich mich ein wenig umgehört. Bei Facebook und Snapchat hab‘ ich einfach mal nach den persönlichen Nähzimmer-Rebellionen von anderen Bloggerinnen gefragt und Antworten erhalten, die mich manchmal zum Schmunzeln und auch zum Nachdenken gebracht haben:

„Ich nähe meistens nur mit schwarzem oder weißem Garn und teile die Nähprojekte und ‚hell‘ und ‚dunkel‘ ein. Ich arbeite immer mit mehreren Projekten nebeneinander, das ist effizienter. Die werden dann dementsprechend gruppiert bearbeitet. Umgefädelt auf farblich perfekt passendes Garn wird nur im Notfall.“ – Jenny von exclamation point

„Ich stecke fast nie etwas ab. Ich zeichne auch fast nie etwas auf. Ich schneide und nähe oft nur nach Augenmaß um. Ich habe Zentimeter im Gefühl und liege immer richtig. Nahtversäuberung dauert mir zu lange und es sieht ja eh keine außer mir.“ – Viktoria von Frau Hamburg

„Ich hab‘ nie nähen gelernt, ich mach’s einfach. Das funktioniert auch!“ – Clara von tastesheriff

„Ich hefte natürlich nicht gerne und ich nähe oft ohne zusammenstecken. Meine Nahtzugabe schneide ich meist pi mal Daumen zu, passt aber immer gut.“ – Marina von metterlink

„Stoffempfehlungen sind eben das: Empfehlungen. Da kann man mit ein bißchen Erfahrung auch gut drüber hinwegsehen.“ – Annika von Näh-connection

„Nahtzugabe gebe ich pi mal Daumen hinzu. Messen tu ich das nie richtig und die enden von overlocknähten werden nicht vernäht sondern nur festgezogen. Bis jetzt hält alles.“ – Katharina von NähKäthe

„Nahtzugaben sind Augenmaß, und ich bügle nicht. Also ganz ganz selten mal.“ – Sabine von Sabiqui

„Ich muss zugeben, dass ich mich fast immer total brav an alle Vorgaben halte 😉 also eher weniger Rebellion an dieser Stelle *lol*. Das einzige über was ich mich hinwegsetze: Klamottenschnitt aus Webware – ach was: das geht bestimmt auch aus Jersey.“ – Kerstin von Keko-Kreativ 

„Bei Taschen schneide ich oft das Vlies zu, bügel es auf den Stoff und schneide dann rundum ab entsprechend der Nahtzugabe ab oder gehe mit der Overlock rum – Heike von heikchenskram

„Och, ich nehme es mit den Nahtzugaben nicht immer 100% genau und es passt trotzdem immer alles wunderbar“ – Sarah von Piepe und Snutz

Anleitungen? Ich nähe wie ich es gelernt hab und überfliege erst danach die Anleitung. – Carina von dschniiderin

„Ich bin (leider!) der absolute (eigene) Vorgaben-Einhalter und Perfektionist. Das einzige was mir da einfällt ist dass ich, wenn ich mal nach fremden Schnitten arbeite, die Anleitungen komplett ignoriere und alles so mache, wie ich es in der Ausbildung gelernt habe. Stecknadeln im Mund fallen für die Allgemeinheit nicht unter Rebellion oder? 😀 (Tatsächlich sehe ich aber jedes Mal den tadelnden Blick meiner Nählererin vor mir, deshalb ist es doch meine persönliche Rebellion ^^)“ – Leni von elba-ginski

„Ich rechne Bündchen niemals aus, mach das immer nach Gefühl. Ebenso die Nahtzugabe. Ich hab zwar das Gefühl, dass ich das ganz gut im Griff habe, aber nachgemessen habe ich dann doch noch nie.“ – Anni von Mamas nähen

„Also ich bin ja mehr so der Freestylezuschneider. Ich nutze NIE Schneiderkreide und inzwischen stecke ich je nach Laune das Schnitteil auch nicht immer am Stoff fest, sondern lege maximal irgendwas drauf was gerade rumliegt (Hausschlappen, iPhone, …) bzw halte die Schnitteile zur Not auch mal einfach mit der Hand fest. Und Nahtzugaben werden pi mal Daumen geschätzt.“ – Maren von Goldmarie

„Eigentlich bin ich auch sehr genau beim Nähen, ich bügele sogar jede einzelne Naht und das auch noch gerne aber ich gebe zu, dass ich beim Zuschneiden zwar penibel den Schnitt feststecke aber dann nur mit gefühlt gutem Augenmaß die NZ zugebe und auch keine Kreide mehr verwende. Auch die Saumzugabe wird „2 Finger breit“ zugeschnitten.“ – Jana von Simply January

„Ich glaube, ich bin alles andere als ein Rebell. Ich hab immer Angst, dass irgendwas nicht passt, wenn ich nicht exakt arbeite. Das einzige, was mir dazu einfällt: Säume zweimal umschlagen und festnähen mache ich ohne bügeln oder stecken. Dazu bin ich einfach zu faul :D. – Katharina von Bananenmarmelade

Ihr Lieben, was sind denn eure großen und kleinen Rebellionen, mit denen ihr euch Lehrbüchern und -meistern widersetzt? Ich freu‘ mich so, von euren dunklen Geheimnissen zu erfahren!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag!

Liebste Grüße,

Selmin

Refashion: Rock aus Vintage Tischdecke – Der Kaffeetafelschreck

IMG_1911Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet

„Stelle dir bloß vor, Lisbeth, was für einen furchtbaren Schrecken die arme Anneliese davon getragen haben muss. In sämtliche Tischdecken in ihrer Truhe waren riesige rechteckige Löcher hineingeschnitten! Und das eine halbe Stunde vor der Kaffeerunde! Da wirst du doch deines Lebens nicht mehr glücklich!“

„Unglaublich“

„Ja! Und kannst du es fassen? Vor ein paar Wochen ist der armen Heidemarie exakt das Gleiche passiert! Nur, dass sie glücklicherweise ihre guten Tischdecken auf dem Dachboden aufbewahrt. Wer auch immer das war, hat nur ihre zwei Alltagsdeckchen erwischt!“

„Ach, sie hat auch noch andere Tischdecken?“

Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet

Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet

„Ja, na Gott sei Dank! Nicht auszumalen, was sie hätte durchmachen müssen, wenn es die auch noch erwischt hätte.“

„Hmm“.  Sie schaut herunter zum trockenen Stück Marmorkuchen auf ihrem Teller.

„Beide berichten übrigens, sie hätten zwei Tage zuvor Besuch von Roswitha bekommen.“

„Von wem?“

„Du weißt schon, der Neuen vom Ahornweg.“

„Ach, ja?“

„Ja! Ich sag‘ es dir, ich habe es vom ersten Moment an gewusst. ‚Mit der stimmt etwas nicht‘, hab‘ ich zu Dietmar gesagt. Schon die Art, wie ihre Augen hin und herspringen, wenn man sich mit ihr unterhält. Für meinen Geschmack ist sie auch viel zu einsilbig. Ich wusste, sie muss irgend ein Geheimnis haben! Aber dass sie einem gleich an die Tischwäsche will? Meine Güte! Wer kann das ahnen!“

„Niemand.“

„Nun ja, ich habe vorgesorgt. Und meine Truhe mit einem Schloss versehen. Den Schlüssel bewahrt Dietmar im Geschäft auf, diskret versteckt im Aktenschrank.“

„Achso? Hast du jetzt nur diese hier?“, zeigt auf die hellblaue Tischdecke, die gerade die Kaffeetafel ziert und begutachtet mit einer Hand die hübschen Zierstiche auf der wellenförmigen Kante.

„Ja. Man kann ja nicht vorsichtig genug sein. Und die hier lasse ich nicht aus den Augen! Noch ein Schlückchen Kaffee, Liebes?“

„Ja, sehr gerne“, reicht der Gastgeberin ihre Tasse.

Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet

Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet

„Diese neue Brille steht Dir übrigens ausgezeichnet. Ich sagte ja, Herr Heinrich hat wahrlich einen Optikergriff. Was hast du denn da in deiner Tasche?“

„Ach, nichts, nur Schnickschnack“, legt beiläufig die Hand auf die Handtasche und deckt die herausblitzende Schere abNimmt mit der Gabel ein Stück Marmorkuchen auf, führt es zum Mund und hustet sofort laut drauflos.

„Ach Herrje, Lisbeth! Du hast dich ja verschluckt! Moment!“, rennt zur Küche und kehrt mit einem Glas Wasser zurück.

„Hier, trink das, du Ärmste. Hach, ich wusste ja, ich hätte den Teig noch länger…Lisbeth? Ach! Herrjemine!“

Lisbeth stürmt aus der Haustür und hört, wie hinter ihr ein Glas zu Boden fällt. Aus ihrer Handtasche lugt ein hellblauer Zipfel mit wellenförmiger Kante hervor.

Rosari Skirt - Pauline Alice made by Tweed & Greet


Danke an Ricarda von 23qmstil für die tollen Fotos!

Rock
Schnitt: Rock Rosari von Pauline Alice
Stoff: Vintage-Tischdecke
Druckknöpfe: Prym Nähfrei Druckknöpfe Altkupfer

Jacke
Bikerjacke Lupin

Shirt
Mango

Brille
Andy Wolf

Schuhe
Nike WMNS Air Max 1 Ultra Moire

Uhr
Kapten & Son

Verlinkung:
DIY Your Closet
von meinfeenstaub und Kathastrophal

Die Handlung und alle handelnden Personen dieser Geschichte sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen sind rein zufällig.

Off-Shoulder Maxikleid – Streifenkleidchen wechsle Dich

Off-Shoulder Maxikleid by Tweed & Greet

Tadaaa! Ich präsentiere: Das Off-Shoulder Maxikleid mit Streifen. Ich nenne es auch liebevoll Maxi Mutanti. Es hat während des Nähvorgangs nämlich einige Phasen der Veränderung erlebt. Wer mir auf Snapchat folgt, weiß bereits, dass ich ursprünglich aus einem Bodyschnitt ganz tollkühn ein Maxikleid zaubern wollte. Obenrum sollte es ganz konventionell Ärmel und einen runden Ausschnitt haben. Und untenrum dann eben ganz Maxikleid sein. Das „Untenrum“ klappte auf Anhieb super. Über das „Obenrum“ sprechen wir gleich. Dieses Kleid ist übrigens ein schönes Paradebeispiel für die vielen Möglichkeiten, mit Fehlern in einem Nähprojekt umzugehen. Denn eine Lösung findet sich am Ende immer.

Weiterlesen

5 Schritte, um stressfrei mit dem Nähen zu starten

Tipps für den Nähstart - Tweed & Greet

„Oh, ich würd‘ auch so gerne nähen, aber ich kann’s nicht!“, „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“, „Cool, was Du Dir alles nähst, das würd‘ ich auch gern können!“ Solche Sätze höre ich so oft! Und immer ist meine Antwort: „Fang einfach an. Wenn Du wirklich Lust dazu hast, leg los!“ „Ich kann nicht nähen“, gibt’s nicht. Denn jeder kann es lernen, wirklich!

Weiterlesen

Bikerjacke Lupin aus Bouclé – Nähen, überwerfen, fertig

Biker Jacke Bouclé by Tweed & Greet

Ich bin der Schnittmusterkaufsucht verfallen. Schon seit einiger Zeit. Mittlerweile besitze ich eine so große Schnittmustersammlung, dass ich bestimmt aus jedem Schnitt durch Anpassungen das gewünschte Kleidungsstück zusammenschustern könnte. Ich möchte aber nicht immer zusammenschustern. Ich möchte manchmal genau den jeweiligen Schnitt haben. Ich möchte zuschneiden und los nähen, genau so wie es die Beschreibung vorgibt, ohne mir viele Gedanken zu Änderungen zu machen. Entspannung für den Kopf.

Weiterlesen