Über die Sache mit dem richtigen Nähniveau

Reden wir über Nähniveau by Tweed & Greet

Reden wir über Nähniveau by Tweed & Greet

Ich denke heute mal etwas laut, ja? Darf ich? Und damit ich mit diesem weltbewegenden Gedanken nicht wie ein seniles Geschöpf alleine auf der Parkbank vor mich hinmurmle, dürft ihr gern mit einsteigen. Mitdiskutieren ist äußerst erwünscht. Es geht um das „richtige“ Nähniveau. Anfänger, fortgeschrittene Anfänger, Anfänger mit Näherfahrung, ambitionierte Anfänger, Fortgeschrittene, kompetente Fortgeschrittene, Experten. Whooa, es gibt gefühlt so viele Nählevels im Werdegang einer Hobbyschneiderin. Kleine Symbole auf Schnittmusterpackungen sollen uns dabei helfen, die Schwierigkeitsstufe eines Kleidungsstücks einzuschätzen. Damit wir uns dann entscheiden, ob wir uns heranwagen oder nicht. Findet ihr sie hilfreich? Oder eher hinderlich?

Auf einer fiktiven Hobby-Nähniveau-Referenzskala von 1 für „elementarer Anfänger, der vertraute Merkmale, wie den Ein- und Ausschaltknopf an der Nähmaschine kennt“ bis 10 für „kompetenter Experte, der komplexe Techniken beherrscht und praktisch alle Burda Masterpieces mühelos mit geschlossenen Augen erstellen kann“, auf welchem Level befinde ich mich? Wieviele Abstufungen gibt es eigentlich bis zur 10? Wer entscheidet darüber, auf welchem Level ich mich befinde? Darf ich als Anfänger nur Anfängerstücke nähen? Ab welcher Fähigkeitsstufe darf ich mich an ein schwereres Stück wagen?

Im August 2012 habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben an eine Nähmaschine gesetzt. Mit Youtube-Videos habe ich es geschafft, die Maschine einzufädeln, und mit Hilfe eines Buches lernte ich, eine einfache Tasche mit Futter zu nähen. Beim Wenden der Tasche musste eine Freundin vorbeikommen und mir zeigen, was ich genau tun muss, denn ich verstand die Anleitung nicht. Später zeigte mir meine Mutter, wie ich ein Kissen mit Hotelverschluss und einem Knopfloch nähen kann. Zu meinem ersten Nähkurs im Oktober 2012, nahm ich ganz ambitioniert meine Burda mit, die ich gerade abonniert hatte, um ein als einfach deklariertes Shiftkleid daraus zu nähen. Die Kursleiterin half mir beim Zeichnen der Nahtzugabe, beim Einsetzen der Ärmel und beim Nähen des Reißverschlusses. Ja, okay, mit „Helfen“ meine ich, dass sie diese Tätigkeiten hauptsächlich für mich durchführte. Außerdem wurde der Ausschnitt schief und die Belege schaut ihr euch am Besten selbst mal auf dem Foto an. Aber am Ende war ich stolz wie Bolle. Das Kleid hab‘ ich direkt an einem Mädchenwochenende mit meiner Freundin getragen, zu mehreren Dates mit meinem Liebsten, zur Firmenweihnachtsfeier und zum ersten Geburtstag meines Neffen. Ich liebte das Kleid. Ich nehme es heute noch gern aus dem Schrank und ziehe es an, wen ich mich daran erinnern möchte, welche Fortschritte ich seit meinen Anfängertagen gemacht habe.

Reden wir über Nähniveau by Tweed & Greet

Mittlerweile nähe ich auf einem Level, das ich nicht mehr als Anfängerniveau bezeichne. Ich bin fortgeschritten, ja. Aber wie weit fortgeschritten bin ich? Ich nenne es fortgeschritten mit gaaaanz viel Luft nach oben. Bei jedem Projekt lerne ich Neues dazu und nehme Verbesserungsideen mit. Ich schlage neue Techniken und Methoden nach und probiere sie aus. Jedes neue Kleidungsstück und jede neue Stoffart gibt mir ein neues Aha-Erlebnis. Mir macht es Spaß, mich in unbekannte Projekte zu stürzen und mich am Ende überraschen zu lassen wie es aussieht. Es gibt so viele Schnitte und Materialien, an die ich mich noch heranwagen will.

Klar, es passiert, dass ich manchmal nicht weiterkomme oder in einem Fehler feststecke, der mir die ganze Lust raubt. Wie erst kürzlich mit meiner ersten Jeans, die ich hier vorlaut angekündigt hatte. Ganz schön viel von meinem Nähflow hat sie mir genommen. Ende Februar hab ich sie zur Seite gepfeffert. In meine Box der Schande. Bis ich wieder Lust hatte, weiterzumachen. Heute Nachmittag wird sie hoffentlich fertig. Und ich werde von ihr berichten. Oh yes.

Wenn wir unsicher vor einem vermeintlich schwierigen Nähprojekt stehen, das wir gerne ausprobieren möchten, kann keiner für uns entscheiden, ob wir auf dem richtigen Nählevel dafür sind. Klar, so ein Nähniveau hat objektiv ganz viel mit den erlernten Fähigkeiten zu tun. Aber mit jedem neuen schwierigeren Stück, das wir nähen, steigt auch unser Fähigkeitslevel weiter nach oben. Wenn wir nicht mehr weiterkommen, Hilfe findet sich mit Sicherheit. Ich glaube, wir können uns nicht verbessern, wenn wir unsere „Da-trau-ich-mich-nicht-dran“-Denke nicht abschütteln und einfach ausprobieren.

Und weil diese Denke nicht immer leicht abzuschütteln ist, helfen manchmal Babyschritte: Wie wär’s damit, den gewohnten Lieblingsschnitt einfach mal mit einem ungewohnten Stoff zu nähen? Oder mal einen gestreiften Stoff zu verwenden, anstatt immer auf Unifarben zurückzugreifen. Und wenn wir ganz mutig sind, entscheiden wir uns für das Schnittmuster mit Schwierigkeitsstufe 5, auch wenn wir bisher nur mit Schnittmustern der Schwierigkeitsstufe 3 genäht haben. Whoohoooo, crazy life! Was meint ihr?

Meine Lieben, egal ob ihr euch nun mit Wagemut im Blick an euer erstes Burda Masterpiece wagt oder weiterhin mit der gekauften Lieblingsjogginghose auf der Couch herumgammelt. Habt einen tollen ersten Mai!

Liebste Grüße, eure Selmin

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23 Kommentare

  1. Antworten

    Ani Lorak

    1. Mai 2016

    Hallo, ich finde, Hinweise auf das Nähniveau hilfreich. Zu diesen Einschätzungen kommen ja auch meine eigenen Ansprüche. Ich finde es toll, dass Du das Kleid getragen hast und stolz darauf bist. Ich bin da sehr kritisch und mir selbst im Weg. Gehe wie Du vor und probiere aus, versuche mich nicht selbst zu lähmen mit “ Der stoff war so teuer etc. – trau mich nicht, erst was billiges nehmen“ Billiger Stoff ist auch meist nichts, trägt man auch nicht, Fehlkäufe hat jeder schon getätigt, also Mut – das habe ich mir auf die Fahne geschrieben. Besuche seit 3 Jahren einen Nähkurs und lasse mir bei schwierigen Stellen helfen, das weckt meinen Ehrgeiz: Luft nach oben ist immer – aber hej dabei sich nicht im Weg stehen. Das ist mein Motto

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Hallo liebe Ani, ja Mut ist seeehr wichtig:-) Ich hab noch auch lange einen Nähkurs besucht, das ist super, wenn man doch mal fragen hat und dadurch hab ich mich mich auch nochmal an schwierigere Projekte getraut, finde Dein Motto super! Liebste Grüße und noch einen schönen Tag, Selmin

  2. Antworten

    Yvonne

    1. Mai 2016

    Nähniveau ist immer so hoch wie mutig ich grade bin, nun nähe ich seit 30 Jahren und kann behaupten das ich zig Reißverschlüsse eingenäht habe und jeder einzelne war eine Herausforderung für sich. Aufgewachsen mit „normalen“ Reißern kamen auf einmal die Nahtverdeckten auf den Markt, die Stoffe ändern sich ja auch stets bei den Projekten und he es gibt zig Nähte in denen man einen Reißer einnähen, drannähen oder aufnähen kann.
    Jedes neue Projekt ist immer eine neue Erfahrung, auch nach 30 Jahren noch 🙂
    viele liebe Grüße Yvonne
    http://by-yvonne-mania.blogspot.com

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Hihi liebe Yvonne, das stimmt mich etwas tröstlich, dass es auch nach 30 Jahren noch Herausforderungen gibt:-) Liebste Grüße, Selmin

  3. Antworten

    beswingtes Fräulein

    1. Mai 2016

    Naja, was heißt ‚Luft nach oben‘? Manches werde ich wohl auch nie nähen (egal wie es läuft, aber ich nähe mir keine Jogginghose!), also brauche ich das auch nicht können. Andere Dinge habe ich noch nie gemacht, aber ich traue sie mir durchaus zu, wenn ich es mal darauf anlege – ich bin mit meinem Nählevel inzwischen sehr zufrieden. Natürlich sind verdeckte Reißer trotzdem immer anstrengend und ein schlecht eingeschnittener Beleg sieht in der Rundung auch nicht aus, aber ich weiß woher es kommt und wie es behebe. Und um ganz ehrlich zu sein, dann sind viele der ’schweren‘ Schnitte einfach nur solche, die mehr Zeit kosten. Wirklich schwer wird es sowieso erst wenn man sich von den Konfektionsschnitten entfernt und die Maßschneiderei streift.

    Eine Hose.. da bin ich noch unsicher. Der letzte Versuch lief mäßig und verlief sich dann.. Das wird dann wohl mein nächstes Level – das Hosenlevel 🙂

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Danke für Deine Gedanken! Du hast Recht, Maßschneiderei ist natürlich noch einmal eine andere Kunst und es ist ein ganzer Berufszweig für sich. Ja, für mich sind Hosen nochmal eine ganz andere Herausforderung. Mit der Jeans hab ich mich auch nochmal an dieses Experiment gewagt. Ich bin gespannt, wann Du Dein nächstes Level angehst:-) Liebste Grüße, Selmin

  4. Antworten

    jennifer-heart

    1. Mai 2016

    Das hast du so schön geschrieben! 😊 Ich bleibe bisher immer auf Anfänger-Niveau, damit kein Frust beim Nähen aufkommt. Vielleicht traue ich mich irgendwann zu einem Nähkurs, um meinen Horizont zu erweitern. 😉

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Auch eine gute Strategie:-D Solange es so Spaß macht ist ja auch alles suuupi:-) Liebste Grüße, Selmin

  5. Antworten

    Iris

    1. Mai 2016

    Hallo Selmin,du hast eigentlich in Worte gefasst,wie es meiner Meinung nach jedem der ein neues Handwerk lernen möchte geht.Ich musste schmunzeln über Deine Box der Schande 😉 ,meine habe ich die Schublade der Ungeduld genannt.Da denkt man gleich ist es geschafft und man kann seinem Umkreis ein neues Teilchen präsentieren und dann passiert ein blöder Fehler und Nahti (Name meines Nahttrenners) muss zum Einsatz kommen.Ich nähe erst seit einem Jahr und ärgere mich über so manche Schnittmuster und über mich selbst wenn ich das Eine oder Andere nicht gleich kapiere .Da ist sie dann wieder …die verflixte Ungeduld,aber es wird besser und mit jedem neuen Nähprojekt lerne ich dazu. Eines weiß ich inzwischen .Projekte mit Wendeöffnungen werden nicht meine Lieblinge.Letztlich habe einfach losgelegt ohne viel darüber nachzudenken ob es gelingen wird .Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister.Was am Anfang schwierig erscheint ist in einem Jahr vielleicht schon ganz leicht zu schaffen.
    Nählevel hin oder her ,letztlich zählt doch das man Freude an den Dingen die man fertigt hat und auch anderen damit eine Freude bereiten kann. Am Anfang habe ich 2 Nähkurse besucht und das war auch gut so.Dort konnte ich viel über Stoffe und ihre Verarbeitung lernen.So etwas würde ich Jedem der mit dem Nähen beginnt empfehlen.
    Dann habe ich mit dem Bloggen begonnen um meine Projekte wie in einem Tagebuch zu sammeln und von vielen netten Nähbloggern habe ich schon wertvolle Tipps erhalten,wenn ich etwas hinterfragt habe.Vielleicht bin ich ja noch auf Level 2-3 aber mir persönlich ist das eigentlich egal.Ich bin sicher dranbleiben ist Alles und irgendwann werde ich auch schwierige Projekte meistern.

    hui das war jetzt lang …hab noch einen schönen Sonntag Liebe Grüße Iris

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Liebe Iris, das hast Du sehr schön geschrieben, Danke! Und ja, vor allem soll uns unser Hobby Spaß machen, egal auf welchem Level! Liebste Grüße, Selmin

  6. Antworten

    Zuzsa

    1. Mai 2016

    Sehr schön geschrieben! Obwohl ich schon bald 7 Jahre nähe, gibt es immer noch Dinge, die mich zur Verzweiflung treiben. An den üblichen Kategorien habe ich mich, außer ganz am Anfang nie orientiert. Das ist so subjektiv und hängt so sehr von den Techniken ab, die man schon ausprobiert hat. Generell versuche ich immer ersteinmal ein simples Modell zu nähen, um zu verstehen, wie es grundsätzlich funktioniert und taste mich dann an detailreichere Modelle heran. Klappt gut. Dieses Jahr versuche ich viele Jacken zu nähen, ein Angstprokjekt für mich, damit ich dort sicherer werde.
    Liebe Grüße, Zuzsa

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Liebe Zusza, super Vorgehensweise! Whooohoo, Jacken nähe ich auch soooo gerne, ein gutes Jahr, um Jacken zu nähen:-) Liebste Grüße, Selmin

  7. Antworten

    schurrmurr

    1. Mai 2016

    Ja..Du sprichst mir aus dem Herzen, wenn ich heute Kleider angucke, die ich vor drei Jahren nähte wird mir deutlich, welche großen Fortschritte ich seitdem gemacht habe, teils durch tolle Nähbücher, Blogbeiträge,Videos und einen Nähkurs. Die Angaben von nählevels schrecken mich oft ab…und sicher hat jede von uns schon mal einen Stoff zum UFO gemacht. Nähen braucht Mut….manchmal ist man allein..doch wenn ein Stück tragbar wird und gelingt sind wir stolz wie Bolle und ich sage dann gern: Das hat keine andere.
    LG schurrmurr

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Liebe Schurrmurr, so ist es! Liebste Grüße, Selmin

  8. Antworten

    jsama0201

    1. Mai 2016

    Du hast die Gedanken schön in Worte gefasst. Ich nähe seit Anfang Januar – mein Jahresprojekt sozusagen. Und im April habe ich mich todesmutig an zwei Oberteile aus der Burda gewagt. Ich möchte behaupten, sie waren, trotz der klassifizierung als ‚leicht‘, noch nicht mein Nähniveau und doch habe ich mich durchgeboxt. (‚Leicht‘ für erfahrene Burda-Näherinnen vielleicht, aber nicht für Anfänger, die in ihrem Leben erst drei Röcke genäht hat).
    Zum ersten Mal in meinem Leben Belege gemacht und einen Schnitt abgeändert. Die beiden Teile sind weit von perfekt entfernt aber durchaus tragbar. Ich habe geschimpft wie ein Rohspatz wegen der ‚leichten‘ Anleitung aus der Burda aber am Ende war ich unglaublich stolz und hab auch jede Menge dazugelernt. Als ich angefangen habe, habe ich mir vorgenommen furchtlos zu sein und ich freue mich schon auf die Herausforderung meinen Vogue Vintage Schnitt zunähen, ein Kleid, dass ich im Juli zu einer Hochzeit anziehen möchte. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.
    Als nächstes muss ich aber überhaupt erstmal ein Kleid nähen 😉

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Wow, da hast Du aber ganz schön Gas gegeben:-) Wünsche dir ganz viel Erfolg mit dem Vintage Kleid! Liebste Grüße, Selmin

  9. Antworten

    Kathrin

    2. Mai 2016

    Also, ich habe mich nie an die Nähniveaueinstufungen gehalten. Rein objektiv gesehen mögen sie Sinn machen, wenn man sie einteilt nach den Techniken die man für das Projekt ‚können‘ muss, aber subjektiv habe ich gelernt, dass es darauf nicht ankommt. Es kommt auf die Qualität der Anleitung an! Ein Burdakleid kann nie wirklich ‚leicht‘ sein, denn die Anleitung ist immer rudimentär und setzt grundlegend voraus, dass man weiß wie’s geht und nur eine grobe Reihenfolge braucht.
    Ich habe rausgefunden, dass gerade bei Indieschnittmustern die Anleitungen meist (Ausnahmen bestätigen leider die Regel) fabelhaft sind und man damit Kleidung nähen kann, die man sich vorher nie zugetraut hätte. Gerne benutze ich Schnittmuster aus dem englischsprachigen Raum. Die haben meist Illustrationen in der Anleitung mit denen ich oft besser klar komme, da bei Fotoanleitungen die Versuchung oft zu groß ist einen besonders hübschen Stoff zu benutzen auf dem man dann aber nichts mehr erkennen kann. Dann gibt es oft noch einen ‚Sewalong‘ dazu, der die letzten Fragen dann doch per Fotoanleitung beantwortet. Und wenn es dann noch Fragen gibt, gibt es im Zweifel oft ein YouTube-Video was zeigt, wie man z.B. Einen Reißverschluss einsetzt oder sowas.
    Mein Fazit ist also sich Schnittmuster mit wirklich guten Anleitungen zu suchen und dann Geduld mitzubringen und sich von Schritt zu Schritt vorzuarbeiten. Um die Geduld nicht allzu hart auf die Probe zu stellen hilft es auch immer mal wieder ein Quick-and-easy-Wohlfühlprojekt einzustreuen. So kann man langsam aber sicher seine Fähigkeiten ohne viel Frust erweitern.

    Puh, ein langer Kommentar, aber, Selmin, du hast da sicher ein Thema angestoßen was einigen auf der Seele brennt…

    Liebe Grüße!

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Liebe Kathrin, danke für Deinen Kommentar! Du hast total Recht, vieles steht und fällt mit der Qualität der Anleitungen und Illustrationen. Meine französischen Schnitte habe ich mangels ausreichender Kenntnisse, wenn ich nicht mehr weiterkam, nach den Fotoanleitungen zusammennähen können oder ich habe Anleitungen für bestimmte Techniken online nachgeschlagen. Gerade Anfänger sind darauf angewiesen, genau nachlesen zu können, was sie machen müssen. Sonst wird es schnell frustrierend.
      Hab einen tollen Tag und liebste Grüße, Selmin

  10. Antworten

    gwennilein

    2. Mai 2016

    Ich sehe das genau wie Du. Nichts Neues wagen ist Stillstand und der tötet Talent und Kreativität. Ich nähe erst seit Dezember letzten Jahres, habe aber direkt mit einer Jogginghose begonnen und seitdem auch immer das genäht, worauf ich Lust hatte. Man wächst mit seinen Aufgaben, lernt aus seinen Fehlern und bekommt durch verschiedene Techniken und Stoffe immer mehr Erfahrungen. Mut wird belohnt!

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Ich hätt’s nicht besser sagen können:-) Viel Spaß bei Deinen Herausforderungen:-) Liebste Grüße, Selmin

    • Antworten

      Selmin

      4. Mai 2016

      Liebe Limettchen, Reißverschlüsse einnähen lernst Du tatsächlich am Besten direkt am neuen Kleidungsstück, wie schön, dass Du auch noch jemanden hast, den Du fragen kannst. Viel Spaß beim Ausprobieren! Liebste Grüße, Selmin

  11. Antworten

    Limettchen

    3. Mai 2016

    Also bei mir sind die Nähkenntnisse dann doch eher Rudimentär. Also eher auf ein und ausschalten der Maschine beschränkt 😉

    Nein, so schlimm ist es doch nicht, aber ich muss jetzt noch lernen, wie ich Reißverschlüsse einnähe etc. Nur gut, dass ich eine kompetente Näherin in meinem Freundeskreis habe, die mir mit Rat und Tat zur Seite steht. Demnächst will ich mich nämlich tatsächlich mal an ein Kleidungsstück wagen 🙂

  12. Antworten

    Vivien

    7. Mai 2016

    Liebe Selmin,
    wie recht du doch mit deinen Gedanken hast. So richtig einordnen fällt mir ehrlich gesagt auch sehr schwer. Als Anfänger würde ich mich definitiv nicht bezeichnen, da ich doch erst vor ein paar Wochen eine richtig echte Jeanshose mit allem hipp und hopp genäht habe. Da mir allerdings die Schnitte Gerölle gut passen, finde ich es ungemein schwer zu beurteilen, was ich an einem Schnitt, der mal nicht so gut passt, anpassen muss. Das Anpassen von Schnitten fällt mir wirklich schwer, weil ich es eben so gut wie nie machen muss.
    Ich würde mich als Fortgeschritten bezeichnen, aber ist es denn so richtig sich selbst in eine definierte Schublade zu stecken?! Ich finde es wichtig, dass man sich mutig an neue Projekte heran wagt und auch keine Scheu vorm Scheitern hat. Es kann nicht immer alles beim Ersten Mal funktioniere. ich denke mit einer gerissenen Gelassenheit und Humor kommt man doc immer sehr weit. 🙂

    Mach dir ein schönes Wochenende!

    Alles Liebe, Vivien

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