Ordnung im Nähzimmer: Aufbewahrung von Schnittmustern, Garnen & Co.

Ordnung im Nähzimmer - Tweed & Greet

Ordnung im Nähzimmer - Tweed & Greet

Ordnungsliebe trifft auf Chaosqueen: Letztes Jahr im Oktober saß ich mit meiner großen Ordnungsheldin Sabine vom Blog Ordnungsliebe „zusammen“ und trank Kaffee. Sie in Mainz und ich in Köln. Über Skype schlürften wir gemütlich unser Gebräu und plauderten über unsere Herausforderungen beim Ordnung Halten in unseren Nähbereichen. Genauer gesagt, ich jammerte über mein Chaos und Sabine hatte bereits tolle Ideen parat, um Abhilfe zu schaffen.

Zu dem Zeitpunkt hatte sie mich bereits dazu gebracht, mich endlich von der orangen Wandfarbe in meinem Zimmer zu trennen. Sabine erzählte mir wiederum von ihren Herausforderungen, KEINEN festen Nähplatz zu haben und trotz häufigem Auf- und Abbau ihrer Nähmaschine & Co. regelmäßig Ordnung zu schaffen. Vor allem aber, dadurch die Lust am Nähen nicht zu verlieren. Ich bewunderte ihren ordentlichen Schrank, in dem ihre Maschine und alle anderen Nähutensilien Platz fanden. Unsere Idee war es, zusammen je einen Post über Organisation und Schaffen von Ordnung in unseren Nähbereichen zu schreiben. Sie aus ihrer Perspektive als Nähnomadin ohne festen Nähplatz. Und ich aus meiner Basistation Nähzimmer.

Ich zeigte ihr meine Ecken der Schande: überquellende Stoffkisten, die ich bei der Stoffsuche regelmäßig auf den Boden kippte oder mein Schnittmusterchaos, für das ich einfach keine gescheite Lösung fand. Unser Gespräch war so voller Ideen, dass ich mich nach dem Telefonat ganz beseelt und motiviert ans Planen machte.

In Mini-Schritten ausmisten

Seit unserem Skype-Termin sind acht ganze Monate vergangen. Acht Monate in denen ich Stück für Stück ausgemistet und aufgeräumt – wieder Chaos verursacht – aber trotzdem immer wieder neu aufgeräumt habe. Wenn ich Stück für Stück sage, meine ich das übrigens auch genau so. Ich habe nicht auf einmal ausgemistet. Das kann bei mir schnell Überhand nehmen und am Ende des Tages sitze ich erschöpft zwischen Kleinteilen, von denen ich nicht mehr weiß, wo sie hinsollen und dann habe ich dann einfach keine Lust mehr – für immer! Ich hab‘ mich also ausgetrickst habe meine freien Zeiträume mit kleinen Zielen besetzt: Heute nur die Schubladen am Nähtisch, das nächste Mal die Kiste mit den Schnittmustern.  Auch das ist schon viel Arbeit, und so haben sich Etappenweise schöne Ecken in meinem Zimmer gebildet, was mich immer weiter motiviert hat.

Ohne Chaos kreativ Sein geht nicht

Es hat sich für mich in den letzten Monaten auf jeden Fall bestätigt, dass Unordnung beim Nähen und Kreativsein einfach dazu gehört. Die Arbeitsstelle explodiert während des Schaffens bei jedem! Die Kunst liegt einfach darin, danach schnell wieder Ordnung schaffen zu können. Dazu braucht „alles seinen festen Platz“. Dieser Satz von Sabine klingt mir immer in den Ohren und sie hat damit absolut Recht behalten.

Die Einräummöglichkeiten müssen sich nach mir richten, nicht umgekehrt

Ordnung im Nähzimmer - Tweed & Greet

Ich hatte das bereits mal in einem früheren Post erwähnt: Ich benötige „geschlossene“ Aufbewahrungsmöglichkeiten. So schön es bei anderen aussieht, Bänder und Stoffe auf Regalen o.ä. „auszustellen“. Bei mir führt das schnell zu Unordnung. Lieber verstaue ich alles in wegräumbaren Kisten und Schränken und habe draußen nur dekorative Elemente und ein paar hübsche praktische Kisten, die schnell eine ordentliche Erscheinung schaffen. So sehe ich auch direkt, wenn etwas unordentlich ist und kann es AN SEINEN PLATZ wegräumen. Juhuuu!!

In den Schränken und Regalen habe ich alles in Kisten verstaut. Die Inhalte der Kisten sind durchdacht: Gleiches zu gleichem (auch ein Tipp von Sabine) – aber fern von perfekt nach Farbe sortierten Stoffen und fein säuberlich erstellten Etiketten. Die Kisten müssen in sich also nicht pikobello ordentlich sein. Ich will einfach nur schnell etwas reinwerfen und wegräumen. Ich nenne mein Prinzip das: „Außen-hui-innen-so-ordentlich-wie-möglich-Prinzip“. Denn Ordnung muss bei mir ruck-zuck gehen. Würde ich mich zwingen, Stoffe beispielsweise immer gleich groß zu falten, hätte ich direkt schnell wieder Chaos. Worauf ich jetzt achte: Die Kisten dürfen nicht zum Bersten voll sein, sondern immer Luft haben, weil etwas Neues dazu kommen darf, ohne dass ich quetschen muss.

Alles in Gruppen nach Tätigkeit sortieren und griffbereit haben

Mein Zimmer ist in zwei Hauptbereiche unterteilt: Nähbereich und Zuschneidetisch/Arbeitstisch. Alles was ich beim Nähen an der Nähmaschine benötige, ist in unmittelbarer Nähe, damit der Arbeitsprozess nicht gestört wird und ich nicht ständig aufstehen und herumsuchen muss. So verschleppe ich auch nichts von einer Ecke zur anderen, sondern alles bleibt in der Nähe des jeweiligen Arbeitsplatzes.

Am Nähbereich liegen alle Materialien, die ich für’s Nähen benötige. Rechts von mir liegt ein magnetisches Nadelkissen mit Stecknadeln zum schnellen Drauflegen der Nadeln beim Nähen. Nach dem Nähen verschwindet das Kissen in der Schublade links neben mir. Außerdem befinden sich rechts neben mir Scheren und Handmaß, ein kleines Behältnis mit Sicherheitsnadeln, Nähmaschinennadeln und Markierstiften und ein kleines Eimerchen für Garnreste und Stoffreste von der Overlockmaschine.

Andere Materialien für die Nähmaschine habe ich in verschiedene Fächer unterteilt und in die Schublade links neben mir gelegt, damit sie dort griffbereit liegen.

Meinen Zuschneidetisch nutze ich gleichzeitig auch als Arbeitstisch. Er muss schnell räumbar sein, deswegen bewahre ich Zuschneide- und Schreibmaterialien in einem rollbaren Container neben dem Zuschneidetisch auf. Angefangene Nähprojekte, an denen ich arbeite, werden an die Kleiderstange an der Wand hinter mir gehangen bzw. das Notebook vor dem Zuschneiden schnell weggeräumt ins Regal.

Ordnung im Nähzimmer - Tweed & Greet

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Meine Stoffe und Schnittmuster bewahre ich ebenfalls in diesem Regal in Boxen auf. Umzingelt von Büchern, die ich schon beim Einzug nach Farben sortiert hab‘ und die für das Auge schnell Ordnung schaffen. Hinter meinem Schreibtisch an der Wand befindet sich ein Sideboard, das alle kleineren Materialien wie Stoffreste, Vlies, Borten und Bänder etc. beinhaltet.

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Schnittmuster in Regalboxen mit Registerheften aufbewahren

Ordnung im Nähzimmer - Schnittmusteraufbewahrung - Tweed & Greet

Ich habe zu meinen Nähanfängen damit angefangen, Schnittmuster in Klarsichtfolien zu sammeln und in Ordner abzuheften. Die waren aber so schnell voll und ehrlich gesagt, finde ich die ganzen Klarsichtfolien auf Dauer einfach unnötig. Außerdem war das Ein- und Ausräumen für mich zu lästig. Ich begann, meine Schnittmuster beim Aufräumen einfach in Boxen zu werfen, die ich dann ins Regal räumte. Dabei verlor ich natürlich schnell mal den Überblick – Chaosqueen eben. Manche Schnitte hing ich an die Kleiderstange, aber auch das sah ab einer gewissen Menge nicht mehr ansehnlich aus und die Kleiderstange ließ sich kaum noch bewegen.

Sabine ermunterte mich, die Schnittmuster zwar weiter in meinen Boxen aufzubewahren sie aber in Registerhefter zu legen. Das ist zugegeben auf Dauer nicht ganz preisgünstig, aber es passt perfekt in mein Gewohnheitsschema. Die Register habe ich einfach mit der Hand nach Schnittmusterlabel und Schnittnamen beschriftet und alphabetisch sortiert. So kann ich nochmals verwendete Schnitte später rausnehmen und dann einfach wieder zurück reinwerfen und gut ist. Aktuelle Schnitte sammle ich immer noch an meiner Kleiderstange, bis ich sie fertig verwendet habe. Dann kommen sie in die Kiste.

Achtet bei der Auswahl der Registertaschen auf die Maße und ggf. darauf, dass die Registerschienen verschiebbar sind, so könnt ihr sie auf die passende Randgröße der Kiste schieben und anschließend in euer Regal. Sonst kann es sein, dass die Registerschienen zu groß für Euer Regal sind.

Garnaufbewahrung

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Meine Garne und Spulen bewahre ich in der Schublade, direkt links neben meinem Nähplatz auf und hab sie so auch immer griffbereit. Bisher flogen sie in der Schublade jedoch nur lose durch die Gegend und verknüddelten sich. Genauso die Spulen für den Unterfaden. Garne in Kästchen zu sortieren, kam für mich nicht in Frage, weil es wieder zu viel Arbeitsschritte sind: Kiste aus der Schublade nehmen, Kiste öffnen, Garn reinsortieren, Kiste schließen, Kiste zurück in die Schublade legen…gääähn…

Aus dem Baumarkt habe ich mir eine Lochplatte – auf meine Schubladenmaße abgestimmt – zurechtsägen lassen und Schrauben von der Rückseite durchgesteckt. So habe ich Halter für die Garnrollen und die Spulen. Für Schrauben und Brett hab ich ungefähr 10 EUR ausgegeben.

Achtet darauf, dass die Schrauben 1 mm größer sind als der Durchmesser des Lochs. Man kann die Schraube mit etwas Druck durchschieben und dann bleibt sie drin. Schrauben mit dem gleichen Durchmesser rutschen wieder raus. Am besten ihr stellt euch mit dem Brett vor das Regal mit den Schrauben und probiert durch. Nehmt auch eine Garnrolle mit, um die optimale Länge zu finden.

Overlockrollen hab ich in Ablageeinschübe für Gewürzgläser von IKEA gelegt, die ich noch zu Hause hatte.

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Bänder, Reißverschlüsse und Taschenmaterialien aufbewahren

Kleine Teile wie Bänder o.ä. habe ich um kleine Kartons gewickelt und in Boxen verstaut. Ich gehe beim Sortieren nicht zu kleinteilig vor. Andere Materialien wie Verschlüsse und Gummibänder und Vlies habe ich in offenen Kisten, die sich auch zum Sortieren von Kleiderschränken eignen, untergebracht. Manche Kisten habe ich in sich noch einmal in kleinere Kisten unterteilt. So sind in einer größeren Kiste mit Reißverschlüssen beispielsweise noch einmal zwei kleinere Kisten mit jeweils kleineren Reiß- und Klettverschlüssen. Stoffreste werden eingerollt und in durchsichtigen kleineren Boxen gelagert, damit ich sehen kann, was drin ist.

Stoffe hochkant in Boxen aufbewahren

Hach ja, meine Stoffe! Ich habe echt schon viele Lagertechniken durch: Sauber falten ins Regal legen, um große Kartons wickeln und ins Regal legen, falten und in die Kisten legen oder am Ende einfach in die Kiste stopfen.

Jetzt rolle ich meine Stoffe ein und lege sie hochkant in die Boxen. So kann ich auf Anhieb sehen, welche Stoffe sich in den Boxen befinden und muss nicht wühlen oder gar die Stoffe ausschütten. Beim Füllen der Kisten achte ich darauf, dass viel Luft in den Kisten bleibt. Dann lieber eine Kiste mehr nehmen, als alles einfach hineinzuquetschen. Oder lieber mehr Stoff abbauen, bevor ich etwas Neues kaufe.

Ordnung im Nähzimmer - Tweed & Greet

Das waren sie, meine Tipps rund ums Organisieren meines Näh- und Arbeitszimmers. Ich fahre seit einiger Zeit damit wirklich sehr gut, weil sich das System nach meinen Gewohnheiten richtet. Ich wende lediglich ein paar Tricks an, um für mich Routinen zu schaffen, wie zum Beispiel eine Kalendererinnerung, jeden Abend einmal die Ordnung in meinen Raum zu überprüfen.

Vor allem aber weiß ich: Aufräumen ist keine statische Angelegenheit. Chaos entsteht schnell, sollte aber auch schnell wieder behoben werden können. Die Bedürfnisse und Gewohnheiten ändern sich außerdem von Zeit zu Zeit und manchmal muss man das System nochmal überdenken, weil es vielleicht doch nicht mehr passt.

Wichtig für Euch: Identifiziert Eure eigenen Problemzonen rund um den Nähbereich und Eure Gewohnheiten. Schreibt sie vielleicht sogar auf und konzentriert Euch beim Ordnung schaffen auf diese Punkte.

Auf Pinterest haben wir auch noch ein paar weitere schöne Ideen gesammelt, die vielleicht für Euch auch interessant sein könnten:

 

Da nicht jeder ein eigenes Arbeits- und Nähzimmer hat, schlage ich vor, dass ihr nun einen Blick auf den Post von Sabine werft. Denn sie hat tolle Ideen, mit denen sie trotz fehlendem festen Nähplatz Ordnung hält und dabei gut gelaunt ihrem Hobby nachgehen kann. Denn gute Laune = guter Nähflow. Wissta Bescheid.

Habt einen wunderbaren Tag und liebste Grüße,

Selmin


Zeitschriftenhalter Wand
Madame Stoltz erhältlich bei Fine Nordic
(Anmerkung: Die Fächer sind etwas zu groß für die Schnittmuster aber ich habe zwischen die Lücken Bäckereigarn gebunden, damit die Schnittmuster nicht herausfallen)

Riesenstecknadel Wand
House Doctor noch erhältlich bei Wayfair

Letterboard Wand
Design Letters Message Board (ohne Buchstaben)* (Amazon Partnerlink)
Design Letters – Buchstaben / Zahlen Weiß für Letterbox* (Amazon Partnerlink)

Servierwagen
IKEA RASKOG Servierwagen in türkis * (Amazon Partnerlink)

Ordnungsboxen weiß
IKEA 6-er Set Aufbewahrungsboxen „Skubb“ weiß*(Amazon Partnerlink)

Ordnungsboxen türkis
IKEA DRÖNA Box in türkis (33x38x33cm); passend für Kallax Regal*
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Hängeregistertaschen
Leitz Hängetaschen A4* (Amazon Partnerlink)

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42 Kommentare

  1. Antworten

    Dorothea Maurer

    25. Juni 2017

    Liebe Selmin,
    Danke für diesen wertvollen Satz: das Aufbewahrungsfristen richtet sich nach mir und nicht umgekehrt!!!!!
    Und:
    Alles braucht seinen fixen Platz!

    Auf den Fotos sehe ich, dass deine zwei Nähmaschinen nebeneinander stehen und dein nähtisch ist sogar noch kleiner als meiner.
    Wie nähst du? Gehst du oder schriebst du die du nicht verwendest beiseite? Wohin? Und wie machst du das, wenn du an einem Werkstück beide Maschinen verwendest?
    Danke nochmals.
    Liebe Grüße aus Wien
    Dorothea

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      25. Juni 2017

      Hallo liebe Dorothea, danke! Beim Nähvorgang an sich benötige ich tatsächlich nicht viel Platz. D.h. die Overlockmaschine bleibt drauf. Ich setze mich einfach an den Tisch und nähe los. Mein Nähtisch ist ca 90 cm breit. Wenn ich viel Platz benötige kann ich die Fläche links neben mir leerräumen. Aber auch wenn ich beide für ein Projekt brauche, kann ich sie nebeneinander verwenden. Das mache ich immer so.

      Liebe Grüße,
      Selmin

  2. Antworten

    Fabulatoria

    25. Juni 2017

    Danke für deinen Einblick. Ich bin soooo begeistert von deinen Ideen und möchte am liebsten sofort ein paar davon umsetzen. Eigentlich bin ich nämlich sehr ordentlich was mein Nähzimmer angeht, aber seit dem Umzug mit neuem Raum, neuen Schränken etc ist irgendwie der Wurm drin.

    Würdest du mir verraten woher du diese obergeniale riesiege Sicherheitsnadel her hast? Und den tollen Zeitschriftenständer rechts daneben an der Wand? Das sidn super hübsche Details <3

    Liebe Grüße, Carmen

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      25. Juni 2017

      Danke liebe Carmen! Die Stecknadel ist von House Doctor und der Kartenständer von Madame Stoltz. Ich habe beides vor einiger Zeit in Geschäften gekauft und sie gerade online gefunden. Ich hab‘ die Sachen im Text unten mal verlinkt. Vielleicht hilft es Dir weiter! Liebste Grüße, Selmin

      • Antworten

        Fabulatoria

        26. Juni 2017

        Vielen lieben Dank <3

  3. Antworten

    Caroline

    25. Juni 2017

    Liebe Selmin,
    dein Post kommt genau zur richtigen Zeit, denn ich habe nun eine Weile frei und mein Arbeitszimmer muss dringend aufgeräumt werden! Vielen Dank für die schönen Ideen- da ich Arbeit und Nähen in einem Raum habe, muss ich auch für beide Bereiche Material unterkriegen. Vielleicht gelingt es mir ja, nun etwas mehr Struktur hineinzubringen. Eine Grundordnung ist zumindest schon gefunden 🙂
    Liebe Grüße
    Caroline

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      25. Juni 2017

      Das freut mich liebe Caroline! Viel Erfolg beim Umsetzen! Liebste Grüße, Selmin

  4. Antworten

    Martina Schramm

    25. Juni 2017

    Liebe Selim, dass ist alles perfekt. Ich hoffe, ich kann ein paar von deinen Tipps umsetzen, weil ich dann einfach weniger suchen muss. Noch einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße

    Martina

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      25. Juni 2017

      Danke liebe Martina, ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei!

  5. Antworten

    Anja

    25. Juni 2017

    Liebe Selim! Was für ein toller Beitrag und ich finde mich sooo sehr wieder darin 😂 Bei mir herrscht nämlich auch schnell das totale Chaos. Dabei macht es so viel mehr Spaß, wenn man sich am nächsten Tag an einen aufgeräumten Nähplatz setzen kann und weiter nähen kann. Deine Ideen sind super und die Schnittmusteraufbewahrung sollte ich nun auch einmal so angehen. Ich bin nämlich noch bei den Klarsichtfolien mit Ordner 😁 Leider hab ich nicht so viel Platz wie du, aber immerhin eine kleine Ecke. Mein Kallax-Regale müssen sich meine Stoffe auch noch mit meinen Handtaschen teilen 😄🙈 aber das system außen hui innen so wie es passt, ist bei mir auch schon so 😁 Ich werde auch gleich mal zu Sabine rüberschauen 🙂 LG Anja
    P.S.: dein Nähzimmer ist einfach sooo wahnsinnig schön :).

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      25. Juni 2017

      Danke liebe Anja! Ich freu mich, wenn ich ein Bisschen was zu mehr Ordnung beitragen kann:-) Wir Chaosqueens müssen zusammen halten….hihihi…Liebste Grüße, Selmin

  6. Antworten

    pedilu

    25. Juni 2017

    Liebe Selmin,
    sehr inspirierend! Und sehr schön bei dir! Ich bin drauf und dran, gleich auszumisten. ☺️
    Aber da ich erzwungenermaßen Nähnomadin bin, schaue ich vorher mal bei Sabine vorbei … 😜
    Liebe Grüße! Petra

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      26. Juni 2017

      Hihi, danke liebe Petra!

  7. Antworten

    schurrmurr

    25. Juni 2017

    Danke für die tollen Tips…die Registerordner sind eine gute Idee…werde ich mal probieren…meine Schnitte für Kleider hänge ich oft an Kleiderbügeln mit Klemmen auf. Braucht aber auch Platz…Wahnsinn, was sich an Nähutensilien ansammelt…muß wohl mal zum Möbelschweden und nach Kisten schauen.
    LG schurrmurr

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      26. Juni 2017

      Danke Dir! Haha, wem sagst Du das mit dem Material:-) Viel Erfolg bei Deinen Vorhaben! Liebste Grüße, Selmin

      • Antworten

        schurrmurr

        26. Juni 2017

        Hallo Selmin, bin jetzt echt auf dem Aufräumtrip…und es setzt tatsächlich neue Energie frei….oft ärgere ich mich, dass Zuviel rumliegt und mich blockiert…da ist es wirklich sinnvoll Orte zu haben, wo man die Utensilien unterbringt.
        LG schurrmurr
        Hihi schurrmurr heißt ja Krempel

        • Antworten

          Selmin von Tweed & Greet

          26. Juni 2017

          Haha, wie cool! Das freut mich total! Nutz den Schwung!!! Ich schicke Dir viel Energie!!!

  8. Antworten

    Tabea

    25. Juni 2017

    Ich finde es echt cool, dass du und Sabine euch zusammen gefunden habt, um uns ein paar Ordnungstipps zu geben! Ich habe ja kein Nähzimmer und daher momentan noch alles verstreut gelagert – und finde wohl auch deswegen gerade mein Handnähzeug nicht wieder 🙁
    Also, so ganz ehrlich: Ich bin etwas neidisch auf Leute wie dich, die für ihr Hobby einen Raum haben… ich habe ja Schreibtisch, Küchenschränke, Arbeitsplatte, Kleiderschrank und Regale mit Büchern und Nähkram alles in einem Raum…
    Daher schneide ich auch auf dem Boden zu, denn wenn die Nähmaschine den einzigen Tisch besetzt, geht es nicht anders 🙁

    Aber den Tipp mit den Ordnungskästen von Sabine werde ich demnächst angehen, um solche Probleme bald nicht mehr zu haben.

    Übrigens – das Skypen von euch beiden stelle ich mir witzig vor… so mit Laptop-Cam alle Ecken des Nähchaoses irgendwem zu zeigen. Einfach klasse!

    Deine Vorgehensweise beim Ausmisten ist mir echt sympathisch, da ich gerade zu nichts Zeit finde. Nicht mal zum Lernen reicht die Zeit richtig aus…

    Obwohl ich fast nur Regale habe, muss ich sagen, dass Schubladenschränke eher für mich geeignet sind. Die Regale sehen immer unordentlich aus, egal wie viel Mühe ich mir gebe…
    In meine Kisten und Schubladen sortiere ich auch nach Kategorien… also z.B. aller Naschkram in einer Kiste, trockene Kochzutaten in einer weiteren und Vorräte für Müsli in der nächsten.
    Der Schreibtisch hat sogar eine Schublade für Nähhelferlein – also Scheren, Nadeln, Klett- und Gummiband sowie Maßband und Nahttrenner. Alles Griffbereit, sodass ich nicht aufstehen muss, wenn ich das Zeug beim Nähen spontan brauche.

    Du hast ein Eimerchen für Fadenreste und sowas? Genial! Ich brauche das auch… und habe da gerade spontan sogar einen DIY-Einfall. Fehlt nur noch eine Tüte Zeit und schon fliegen bei mir die Abschnittstücke bald auch nicht mehr rum 🙂

    Die Register sehen irgendwie toll aus – aber wenn das eher teuer ist, ist es leider nichts für mich und ich bleibe somit bei Ordnern mit Klarsichtfolien. Auch dein Garnbrett hat es mir echt angetan, nur fehlt mir für sowas leider echt der Platz 🙁

    Eine passende Kiste für Stoffe muss ich mir auch mal besorgen… das ist bei mir das größte Chaos gerade 🙁

    Danke für das Pinterest-Board. Das nehme ich gleich mal unter die Lupe 😉

    Liebe Grüße

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      26. Juni 2017

      Danke für die netten Worte liebe Tabea, ja, die Tipps von Sabine mit den Ordnungskästen wird wirklich gut! Wünsche Dir viel Erfolg dabei. Liebste Grüße, Selmin

  9. Antworten

    Anni

    25. Juni 2017

    Hi, kann ich bei dir einziehen? Bitte!!! Oder ich lasse mich von dir adoptieren 😉
    Dein Nähzimmer ist mega….!! Und du nennst dich Chaosqueen?! Never!
    Tolle Tipps. Danke.
    LG Anni

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      26. Juni 2017

      Hahaha, Du glaubst mir nicht? Da kann ich einige Leute in den Zeugenstand rufen;-)

  10. Antworten

    Susannne

    26. Juni 2017

    Was für ein tolles Nähzimmer! Wenn ich groß bin möchte ich sowas auch haben 😉
    Danke für die tollen Tipps, da werde ich mir definitiv ein paar zu Herzen nehmen, gerade die Idee die Stoffe zu rollen und hochkant in die Kartons zu packen, so simpel und so übersichtlich! Ich krame im Moment auch immer in meinen Kartons…!
    Liebste Grüße Susanne

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      26. Juni 2017

      tihihihi…danke für Deine lieben Worte liebe Susanne, ja, es kann so simpel sein, oder:-) Liebste Grüße, Selmin

  11. Antworten

    undiversell

    26. Juni 2017

    Toller Artikel! Du hast eine ähnliche Weltanschauung, was Ordnung betrifft. Die Lochplatten mit den Schrauben finde ich super, das mache ich auch. LG Undine

  12. Antworten

    Anonymous

    26. Juni 2017

    Liebe Selmin,
    danke für die Inspiration! Ich bin platzmäßig ja leider auch etwas beschränkt in meinem Wohn-Arbeits-Nähzimmer, habe aber ein paar gute Anregungen gefunden und bin jetzt hochmotiviert, mal so richtig aufzuräumen. Hoffentlich hält die Motivation bis zum Wochenende an 😉
    Den türkisen Servierwagen habe ich übrigens auch. Der scheint mittlerweile schon so ein Nähzimmer-Klassiker zu sein 😀
    Schöne Grüße
    Christine

  13. Antworten

    Christine

    26. Juni 2017

    Liebe Selmin,
    danke für die Inspiration! Ich bin platzmäßig ja leider auch etwas beschränkt in meinem Wohn-Arbeits-Nähzimmer, habe aber ein paar gute Anregungen gefunden und bin jetzt hochmotiviert, mal so richtig aufzuräumen. Hoffentlich hält die Motivation bis zum Wochenende an 😉
    Den türkisen Servierwagen habe ich übrigens auch. Der scheint mittlerweile schon so ein Nähzimmer-Klassiker zu sein 😀
    Schöne Grüße
    Christine

  14. Antworten

    Mathilda

    28. Juni 2017

    Hallo liebe Selmin,
    dieser Post ist (mal wieder) inspirierend. Die Idee mit den Hängemappen war mir auch mal gekommen und dazu habe ich eine blöde Frage: die Kisten sind ja offensichtlich vom Möbelschweden, passen H**litz Hängeordner dort hinein? hatte nämlich eben mal die Größen verglichen und bin nun verunsichert. Zweite Frage: bist du mit deiner Ovi zufrieden? Nachdem ich mich anfangs unendlich schwer getan habe (siehe dein Händepost, haha) bin ich jetzt im Fieber und überlege, ob ich mir eine anschaffen soll. Habe von der Firma meine Nähmaschine und bin sehr zufrieden.
    Bitte weiter so, ich mag die Posts, die verständlichen Anleitungen und alles.
    Vielen Dank für die Mühe und viele Grüße
    Nicole

    • Antworten

      Mathilda

      28. Juni 2017

      Ich antworte mir mal selbst (Lesen bis zum Ende soll ja auch helfen 😉 ) Das mit der Ordnergröße ist geklärt

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      29. Juni 2017

      Hallo liebe Mathilda, vielen lieben Dank! Hat sich das mit den Hängeregistern geklärt? Wenn sich die Schienen verschieben lassen sollte es eigentlich klappen, aber ich konnte die Maße der Register online auf die schnelle nicht finden. Wenn man die Register oben auflegt bleibt nach unten Luft in der Kiste. Kiste und Register sind natürlich nicht 100%aufeinander abgestimmt aber bei meiner schnittmustermenge ist die Lösung ideal. Mit meiner Overlock bin ich zufrieden. Sie hat allerdings keinen Schnickschnack. Anfangs roch sie stark nach Öl, das ist nach einem Tag verflogen. und sie ist sehr laut und der Tisch vibriert dabei schon mal. Aber darüber kann ich hinwegsehen. Liebe Grüße, Selmin

      • Antworten

        Mathilda

        29. Juni 2017

        Vielen dank für die schnelle Antwort und einen schönen Tag

      • Antworten

        FrauChristian&HerrStephi

        19. August 2017

        Kannst du mir vielleicht verraten, welche Hängeregister du genau nutzt? Wäre echt super!

        • Antworten

          Selmin von Tweed & Greet

          19. August 2017

          Hallo, ich hab die Registertaschen von Leitz (unten verlinkt), da lassen sich die Register so verschieben, dass sie auf die Box und in die Fächer des Regals passen. LG, Selmin

          • FrauChristian&HerrStephi

            19. August 2017

            Danke für deine schnelle Antwort!
            Die Linksammlung habe ich völlig übersehen.
            Werd bestimmt einige deiner Ideen für mein Nähreich übernehmen, einfach genial!!!

          • Selmin von Tweed & Greet

            19. August 2017

            Sehr gerne!! LG

  15. Antworten

    Kathi

    28. Juni 2017

    Hallo liebe Selmin,
    Als Motivation auch mal endlich anzufangen hätte ich ja gerne mal ein vorher Bild gesehen und nicht nur die perfekten Nacher-Fotos!
    Echt sehr schön dein kleines Reich! Passt so gar nicht zu meinem Begriff von Chaosqueen.

    LG kathi (die wirkliche Chaosqueen!!! 😜)

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      29. Juni 2017

      Du hast Recht, das hab ich jedes Mal erfolgreich vergessen, oder verdrängt, weil ich einfach losgelegt habe:-D Mich vorher auf Fotos machen zu konzentrieren, hätte mich wahrscheinlich auch nochmal abgelenkt…Der Trick ist, einfach anzufangen!! Das musst Du mir einfach mal glauben, so von Chaosqueen zu Chaosqueen;-)

  16. Antworten

    schenesachan

    28. Juni 2017

    Hallo! Ich nähe auch seit einigen Jahren sehr gerne und habe mir in unserem Keller eine Crafting-Ecke eingerichtet. Deine Tipps kommen gerade zur rechten Zeit, da ich beschlossen habe, meine Stoffe, Schnitte und das ganze Zubehör in den nächsten Wochen mal richtig aufzuräumen! Liebe Grüße Doris

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      29. Juni 2017

      Cool ich freu mich!! Viel Erfolg beim Aufräumen!!💪🏻💪🏻

  17. Antworten

    Reni´s Odds and Sods

    28. Juni 2017

    Wow, das ist ja ein vorbildlicher Arbeitsplatz. Und der Tipp mit den Registertaschen und den Garnrollenhaltern ist super.
    LG Reni

    • Antworten

      Selmin von Tweed & Greet

      29. Juni 2017

      Danke liebe Reni!

  18. Antworten

    Felicitas

    22. Oktober 2017

    WOW!
    ich bin begeistert. So viele tolle simple Tricks :). Nur schade, dass ich noch kein Nähzimmer habe. Wenn dieser Traum in Erfüllung geht werde ich deine ganzen tollen Tips umsetzen 🙂
    Danke! Lg Feli

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